Die Trilogie erzählt den Lebensweg der ersten Frau Napoleon Bonapartes.
In der Ich-Form eines Tagebuches geschrieben, fühlt man sich von Anfang
an mittendrin im Geschehen. Der Roman beginnt mit der Mädchenzeit
Josephines, als sie noch gar nicht Josephine heißt, sondern Rose. Sie
ist die Tochter eines verarmten Plantagenbesitzers auf der Karibikinsel
Martinique. Eine Wahrsagerin sagt ihr dort die Zukunft voraus. „Du wirst
unglücklich verheiratet sein. Du wirst Witwe sein. Du wirst Kaiserin
sein.“ Wie sich diese so unwahrscheinlich klingende Voraussage Stück für
Stück erfüllt, kann der Leser im Weiteren hautnah miterleben. Von der
Übersiedlung Roses nach Paris zu ihrer Tante Desiree, die eine Heirat in
eine reiche, aristokratische Familie vermittelt, vom Ende dieser Ehe,
von den Wirren der Französischen Revolution bis hin zum
gesellschaftlichen Aufstieg Roses. Schließlich kommt es zur Begegnung
mit dem aufstrebenden Napoleon Bonaparte und er heiratet sie, noch ehe
beide sich richtig kennen. Napoleon ist es auch, der ihr den Namen
Josephine gibt. Mit der Zeit entwickelt sich eine große Liebe aus dieser
Verbindung, obwohl das Zusammenleben mit dem temperamentvollen Napoleon
für Josephine nicht immer einfach ist. Napoleon krönt Josphine
schließlich zu seiner Kaiserin. Als immer deutlicher wird, dass
Josephine ihm nicht den gewünschten Sohn und Nachfolger schenken kann,
läuft alles auf eine Trennung hinaus.
Die Geschichte dieser Liebe vor dem Hintergrund einer äußerst
turbulenten Epoche im ausgehenden 18.Jahrhundert in Frankreich liest
sich sehr spannend, kurzweilig und lässt einen nicht so schnell wieder los.